Verbietet das Bauen!

Seit zehn Jahren wird jedes Jahr mehr gebaut als im Vorjahr. Großstädte klagen trotzdem über Wohnungsmangel. Das beweist: Neubau löst keine Probleme – aber es schafft welche: Spekulation vertreibt Menschen, Abriss zerstört Baukultur, Bauwut schadet dem Klima. In der aktualisierten und erweiterten Neuauflage von »Verbietet das Bauen!« beschäftigt sich Daniel Fuhrhop mit den Diskussionen zu Enteignung, neuem Bodenrecht und Klimakrise. Unterstützen Sie dieses Projekt!

 

»Mit dem vorliegenden Buch legt Daniel Fuhrhop nicht weniger als eine Gesamtschau der Suffizienzstrategien rund um Städte vor.«
Uwe Schneidewind

Der Autor

Daniel Fuhrhop schreibt über lebendige Städte mit Respekt für alte Häuser und Menschen, schildert Wohnideen und skizziert einen Wohnwandel. Derzeit beteiligt er sich an einem Forschungsprojekt zur besseren Wohnflächennutzung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Der ehemalige Architekturverleger kämpft gegen Bauwut und Klimazerstörung, zugleich präsentiert er als Ergebnis jahrelanger Arbeit eine überzeugende Alternative mit seinen »100 Werkzeugen für Wohnraum und mehr Platz im Bestand«.

 

WEB www.daniel-fuhrhop.de

BLOG www.verbietet-das-bauen.de

Baustein gegen das Bauen

Cover

Leseprobe

Download (106 KB)

Das Buch

Derzeit wird betoniert, als müsse Deutschland neu gebaut werden. Schon lange gilt das Dogma des Bauens und der Mythos vom Eigenheim treibt Bauherren in die Schulden. Aktuell aber werden sogar ganze Stadtviertel neu geplant: in Hamburg Oberbillwerder und Freiburg Dietenbach sollen dafür Äcker und Wiesen verschwinden. In Frankfurt, Berlin und München gilt »Verdichtung um jeden Preis« und das bedroht Altbauten und Kleingärten. Auf dem Land treibt das Baukindergeld die Bauwut an, dabei bräuchten wir eine Bauscham. Höchste Zeit für eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage von »Verbietet das Bauen!«

Das Buch präsentiert Fakten gegen Neubau und zeigt, wie wir die Bauwut eindämmen können: In einem komplett neuen Kapitel steht, wie der Flächenverbrauch durch verbindliche Obergrenzen auf Null gesenkt werden kann. Außerdem bietet das Buch 100 Werkzeuge für Wohnraum und mehr Platz im Bestand. Diese reichen von Umbauen über Nichtbauen bis zu neuen Wohnformen. Dadurch zeigt die »Streitschrift gegen Spekulation, Abriss und Flächenfraß« den Weg zu lebendigen Städten mit Wohnraum für alle.

Ihre Unterstützung

Zum ersten Mal bitten wir um Unterstützung für eine Neuauflage: Sie ist erweitert und aktualisiert, ist aber zugleich als Paperback günstiger geworden. Um dies zu ermöglichen, möchten wir mit dem Crowdfunding eine Teilfinanzierung schaffen.

Bei diesem Projekt führt Ihre Unterstützung sicher zum Ziel: Die Summe muss nicht unbedingt vollständig zusammenkommen – jeder Kauf wird abgewickelt und jeder Euro fließt direkt in das Projekt. Denn mit jeder Unterstützung helfen Sie uns, das ökonomische Risiko zu minimieren.

Ihre Rewards erhalten Sie samt Rechnung voraussichtlich im Mai.

Diskussion zu diesem Buchprojekt


hellmann-sieg
4 Monate 23 Tage

Danke, lieber Herr Fuhrhop!
Es lohnt sich, über die Sinnhaftigkeit des Bau-Booms nachzudenken. Der Titel ist bewusst provokativ und wendet sich sicher nicht gegen durchdachte Konzepte, die auch rückblickend so beurteilt werden. Solche Konzepte erschöpfen sich nicht in der maximalen Ausnutzung der Baumöglichkeiten, sondern berücksichtigen den städtebaulichen Kontext – inkl. der verkehrlichen Anbindung. Der Forderung des Hamburger Grundeigentümerverbandes nach einem Masterplan für Hamburg ist deshalb Nachdruck zu verleihen.
Beste Grüße
Hellmann-Sieg