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Vom Urzustand zum Gesellschaftsvertrag

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In der öffentlichen Debatte ist der Begriff »soziale Gerechtigkeit« oft präsent. Doch was ist eigentlich gerecht? Wie sieht eine gerechte Gesellschaft aus? Welches Maß an wirtschaftlicher Ungleichheit ist gerechtfertigt? In Form eines mitreißenden Gedankenexperiments gibt dieses Buch Antworten auf brisante Fragen wie diese. Auf eine leichte, aber dennoch tiefgründige Weise erfahren Sie mehr über das philosophische Argumentieren und eine politisch-philosophische Denkweise. Am Ende zeichnet sich Ihnen ein Bild einer realistischen Gesellschaftsutopie. Unterstützen Sie jetzt dieses Buch und verhelfen Sie ihm zur Veröffentlichung!

»Gerechtigkeit ist Gerechtigkeit, unabhängig davon, ob sie erreicht werden kann oder nicht. Wenn wir unser Gerechtigkeitsempfinden an das anpassen, was erreichbar ist, dann verzerrt das unser Denken und auch unser Handeln.«
Gerald A. Cohen

Die Herausgeber

Dennis Hindenburg promoviert an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Bereich der Sozialwissenschaften. Nach seinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium widmete er sich zunächst der Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Heute befasst er sich darüber hinaus mit Nachhaltigkeitsthemen an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

 

Als Mitherausgeber bereichert Marc Büttner die philosophische Perspektive um neurowissenschaftliche Erkenntnisse. Er ist Neurowissenschaftler am Bernstein Center for Computational Neuroscience Berlin und promoviert an der Universität Basel.

© Dennis Hindenburg, Marc Büttner

Buchcover

Leseprobe

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Das Buch

Was bedeutet soziale Gerechtigkeit? Das ist eine kontroverse Frage und wird seit jeher umstritten diskutiert. Um eine möglichst objektive Antwort zu erhalten, schlug der Harvardprofessor John Rawls 1971 folgendes Gedankenexperiment vor:

Stellen wir uns vor, wir kommen mit unseren Mitmenschen zusammen, um die Regeln zu bestimmen, nach denen wir zusammenleben wollen. In einem fairen Diskurs bestimmen wir die »Spielregeln«, wie gesellschaftliche Güter zukünftig verteilt werden sollen. Doch damit nun niemand die Regeln zum eigenen Vorteil aufstellen kann, sind wir von einem »Schleier des Nichtwissens« umgeben. Der Schleier raubt uns sämtliche persönliche Informationen: Interessen, Aussehen, Intelligenz, Körperkraft, Religiosität, Geschlecht, Hautfarbe, soziale Stellung und sogar die Generation, der wir angehören.

Welche Regeln würden wir wohl in einem derartigen Urzustand aufstellen? Das Buch »Vom Urzustand zum Gesellschaftsvertrag. Eine Theorie der sozialen Gerechtigkeit« ist eine Einladung, sich diesem Gedanken hinzugeben. Unter Einbezug zahlreicher Wissenschaften, von Soziologie über Psychologie bis Neurowissenschaften, wird ein Weg aufgezeigt, Gesellschaft alternativ zu denken. Basierend auf dieser Gerechtigkeitsperspektive werden anschließend die politischen Verhältnisse betrachtet. Dabei werden Missstände und Lösungsansätze aufgezeigt.

Kommen Sie mit auf die Reise zum Urzustand?

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Ist das Funding erfolgreich, kann das Buch im November 2021 erscheinen.

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