Streuobstwirtschaft

»Streuobstwirtschaft« gibt der Fantasie Futter, dass andere Wirtschaftsformen noch immer möglich sind. Das Buch erzählt vom Entstehen und Verschwinden eines nachhaltigen Obstanbaus. Es berichtet davon, dass die hochgezüchteten Äpfel aus dem Supermarkt an Sträuchern statt an Bäumen gewachsen sind, und es gibt praktische Einblicke, wie ein neues Unternehmertum aufbricht, sich selbst und unsere Art, uns mit Lebensmitteln zu versorgen, neu zu erfinden.

»Was wir denken können, können wir auch möglich machen! Einblicke in unternehmerisches Denken und Handeln der besonderen Art: knackig und frisch – wie der Apfel frisch vom Baum – zeigt das Buch neue Wege auf, wie und was jede(r) von uns unternehmen kann, um sozial-ökologische Vielfalt zu fördern!«
Prof. Dr. Stephanie Birkner, Professorin für Female Entrepreneurship

Die Autoren

Martin Barde ist Streuobstunternehmer, Forschungskoordinator und Unternehmensberater. Und er ist Gründer und Geschäftsführer eines Streuobstunternehmens mit über 900 Obstgehölzen auf mehr als siebeneinhalb Hektar Fläche. Seit zehn Jahren beschäftigt er sich wissenschaftlich und unternehmerisch mit der Bewirtschaftung von Streuobstwiesen und der Frage, wie Wirtschaft lebenswert gestaltet werden kann.

 

Lars Hochmann ist kritischer Ökonom und getrieben von der Überzeugung, dass eine bessere Welt noch immer möglich ist. Er forscht und lehrt zu politischer Theorie der Unternehmung, ökonomischen Natur- und Weltverhältnissen sowie Erkenntniskritik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie der Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues.

 

Die gemeinsame Forschungstätigkeit beider zu ökonomischen Naturverhältnissen begann 2014 an der Universität Oldenburg und mündet derzeit in der Gründung eines gemeinsamen Forschungsinstituts zum Thema Streuobstwirtschaft.

Porträts © privat.

Streuobst-Workshop

Baumpatenschaft

Cover

Apfelsaft

Das Buch

An unserer industriellen Umgangsweise mit Natur in der Land- und Ernährungswirtschaft zeigt sich: Wenn heute von »Wirtschaft« die Rede ist, steht dahinter eine viel zu effizienzgetriebene Aus- und Übernutzung, die Vielfalt vernichtet, Verschiedenheit gleichschaltet und Lebendigkeit abtötet.

Als Gegenbeispiel dazu bringt dieses Buch das Thema Streuobst ins Spiel – als ein die sozial-ökologische Vielfalt beförderndes Feld wirtschaftlicher Betätigung. Die Autoren möchten damit inspirieren und Mut machen für neue Wirtschaftsformen, die um eine aktive Arbeit an und Pflege von Natur kreisen.

Dabei geht es nicht nur um die Theorie, sondern ganz viel auch um die unternehmerische Praxis: So endet jedes Kapitel mit einer Praktiker-Reflexion. Im Ergebnis analysiert und befördert dieses Buch, gespickt mit Argumenten und Erfahrungsberichten, eine Obstanbaupraxis, die nach einem neuen sozial-ökologischen Unternehmertum ruft – nämlich nach Menschen, die Missstände nicht länger hinnehmen und stattdessen etwas unternehmen, damit es besser wird!

Leseprobe

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Obst wächst an Bäumen, meint man. Dieses Buch klärt auf, dass das beim konventionellen Obstanbau nicht so ist, informiert über die Hintergründe des (nachhaltigen) Streuobstanbaus und zeigt alternative Bewirtschaftungsformen.

Damit der oekom verlag dieses Buch produzieren kann, ist er auf die Unterstützung der LeserInnen angewiesen: Sie können zur Ermöglichung der Produktion und Verbreitung beitragen, indem Sie das Buch vorbestellen oder besondere Rewards erwerben.

Wenn wir die Fundingsumme von 2.500 Euro erreichen, kann das Buch produziert werden und mit Softcoverbindung im Handel erscheinen. Wenn wir eine Summe von insgesamt 3.800 Euro erreichen, können wir das Buch mit Hardcoverbindung publizieren.

Ist das Funding erfolgreich, kann das Buch voraussichtlich im Mai 2019 erscheinen. Zu diesem Zeitpunkt versenden wir auch die Rewards.

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