Sozial-ökologische Utopien

Der Sammelband »Sozial-ökologische Utopien. Diesseits oder jenseits von Wachstum und Kapitalismus?« führt in die Bedeutung des utopischen Denkens für sozial-ökologische Transformationsprozesse ein und gibt einen Überblick über verschiedene konkrete sozial-ökologische Utopien der Gegenwart.
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»Bücher, die die Welt braucht, sind selten genug. Dieses gehört dazu: Es ist an der Zeit, mehr Utopie zu wagen. Denn wer will eigentlich in einer Gesellschaft leben, die systematisch Dritte schädigen muss, um ihre Produktions- und Konsumweise aufrechtzuerhalten? Also ich schon mal nicht.«
Stephan Lessenich

Cover

Die Herausgeber

Benjamin Görgen studierte Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialpsychologie sowie Soziologie an den Universitäten Köln und Münster. Seit 2014 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Münster und promoviert dort zum Thema »Nachhaltige Lebensführung«. Er ist Mitglied des DFG-Netzwerks »Soziologie der Nachhaltigkeit« und Mitherausgeber des Open-Access-Journals »Soziologie und Nachhaltigkeit – Beiträge zur sozial-ökologischen Transformationsforschung«.

Björn Wendt studierte Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Münster, wo er zum Thema »Nachhaltigkeit als Utopie« promovierte. Aktuell ist er dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie tätig. Darüber hinaus ist er Mitherausgeber der Beitragsreihe »Soziologie und Nachhaltigkeit – Beiträge zur sozial-ökologischen Transformationsforschung« und Mitglied des DFG-Netzwerkes »Soziologie der Nachhaltigkeit«.

Das Buch

Die ökologischen und sozialen Krisen der Gegenwart spitzen sich immer weiter zu. Als Reaktion auf diese Problemlagen entwickeln sich in Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft vielfältige Vorstellungen darüber, wie eine ökologischere und gerechte Welt aussehen und gestaltet werden kann. Mit den Schlagworten Nachhaltigkeit, Degrowth, Commons und Gemeinwohl, aber auch Grüner Anarchismus, Neosozialismus und Feminismus ist angedeutet, welche Vielfalt an Perspektiven sich unter dem Begriff der sozial-ökologischen Utopien zusammenfassen lässt.

Der Sammelband fragt danach, in welchem Verhältnis sozial-ökologische Utopien zu den bestehenden Institutionen der Gegenwartsgesellschaft stehen und welche Strategien von ihren TrägerInnen gewählt werden, um eine sozial-ökologische Transformation anzustoßen. Zielen sie auf eine Gesellschaft diesseits oder jenseits von Wachstum und Kapitalismus, diesseits oder jenseits moderner Naturverhältnisse, Ungleichheitsstrukturen, Politikformen und damit verbundener Praktiken?

Mit Beiträgen von Michael Brie, Helen Britt und Tobi Rosswog, Daniel Buschmann und Christina Plank, Rolf Cantzen, Klaus Dörre, Martin d’Idler, Felix Ekardt, Christian Felber, Daniela Gottschlich und Christine Katz, Matthias Grundmann und Steffen Andreae, Friederike Habermann, Jens Köhrsen, Lena Bloemertz, Annika Sohre und Simon Sohre, Iris Kunze, Alexander Neupert-Doppler, Matthias Schmelzer und Andrea Vetter, Bernd Sommer und Harald Welzer, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Björn Wendt und Benjamin Görgen.

Leseprobe

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