Ökologie der Schuld

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Die Überwindung der Ökologischen Krise – geschuldetes Handeln statt Schuldsprüche auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung

Wer hat sich nicht auch schon gefragt, warum wir die Ökologische Krise nicht endlich überwinden, statt uns immer tiefer in sie hinein zu verstricken? Es gibt zwar immer wieder Ansätze, aber die große Wende bleibt aus. Das philosophische Sachbuch »Ökologie der Schuld« zeigt mit interdisziplinärem Hintergrund unsere kulturellen Mechanismen auf, die entgegen besseren Wissens immer zurück in die Krise führen, und den Denkansatz, um sie zu überwinden.

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Der Autor

Michael Rentz ist Physiker, promovierte in Praktischer Philosophie und arbeitet heute als selbständiger Wissenschaftler zu Fragen über Ökologie und Nachhaltigkeit. Nach mehrjähriger Forschungstätigkeit im Bereich erneuerbare Energien befasste er sich zunehmend mit der Frage, weshalb Technologien nicht umgesetzt werden, obwohl deren Vorteile wissenschaftlich belegt sind, und warum die Gesellschaften der Industriestaaten zwar über Umweltprobleme reden, aber dann nicht das tun, was die Konsequenz ihres Redens logischerweise sein müsste. Das führte zur Entschlüsselung der kulturellen Paradigmen, die die Ökologische Krise stabilisieren, statt sie zu überwinden. In Zusammenarbeit mit Bistümern und Landeskirchen in Deutschland und in der Schweiz leitet er seit 2005 das Projekt »nachhaltig predigen«.

© Michael Rentz

Buchcover

Das Buch

In diesem Buch untersucht der Autor Michael Rentz die Verwendung des Schuldbegriffs in Bezug auf die Ökologie und analysiert, wieso das gehäufte Umweltwissen der vergangenen 50 Jahre noch nicht zu einer globalen Überwindung der ökologischen Krise geführt hat. Stattdessen befindet sich die »kritische« Eigenschaft der Krise immer im Vordergrund und reproduziert sich dadurch stetig selbst, als ob es um ihr eigenes Überleben gehe. Diffuser Widerstand gegen Schuld drängt das Potenzial zur Gestaltung in den Hintergrund. In der griechischen Mystik waren diejenigen Menschen Held*innen, die sich den Herausforderungen gestellt haben – damit kam die Erlösung und das Lebensglück zurück. Auch wenn Heldentaten heute meist ohne Schwert begangen werden, ist das Prinzip dasselbe. Die Frage, wer Schuld hat, führt in der Krise nicht weiter. Wichtiger ist zu fragen, was das geschuldete Handeln in der Situation ist. Zuwendung zu den Herausforderungen ist die Grundlage für menschliche Verwirklichung.

Dass der Wechsel in den »Lösungsmodus« auch in theologischer Perspektive »Heilung« bedeutet, wird am Beispiel der Enzyklika »Laudato si’« von Papst Franziskus aufgezeigt. Auch sie verzichtet auf Schuld im traditionellen Sinne und setzt auf Verwirklichung und Schönheit. Für alle bedeutet damit das Überwinden der Ökologischen Krise nur, den kleinen Schalter im Denken umzulegen, der Lebensglück blockiert.

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Ist das Funding erfolgreich, kann das Buch im Frühjahr 2021 erscheinen.

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