Lob der Laien

Ein Plädoyer für die Wertschätzung der Laien und ihrer wissenschaftlichen Arbeit: Peter Finkes »Lob der Laien«.

Die Wissenschaft ist wie ein Gebirge: Jeder starrt auf die Berge und ihre Gipfel, aber auch jeder Wissenschaftsberg beginnt unten in einem Tal. Dort kennen sich die Nichtprofis besser aus als die Profis, weil die eigene sorgfältige Beobachtung noch etwas zählt.

Peter Finke betrachtet in seinem »Lob der Laien« die Täler und die Gipfel. Denn eine nachhaltige Wissenschaft braucht beides – die Berufs- und die Amateurforschung!

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»Das Fürchterlichste, was einem Fachmann passieren kann, ist, dass ihm auf einem Kongress oder in einer Buchrezension die Frage entgegenschallt: ›Sind Sie am Ende ein Laie?‹« – Erwin Chargaff in »Lob des Laien«

Das Buch

Das Stichwort »Wissenschaftler*in« scheint heute eine Berufsbezeichnung für Spezialist*innen geworden zu sein, die an speziellen Forschungsinstitutionen beschäftigt werden. Dass es aber auch viele sehr gute Sachkenner*innen bestimmter Gebiete gibt, die womöglich gar nicht formell studiert haben und ehrenamtlich arbeiten, geht dabei unter. Laien gelten als dumm, Profis als kompetent.

Dabei sehen Lai*innen ihre Umwelt nicht durch Spezialist*innenbrillen und verdienen es, dass man ihre Arbeit ernst nimmt. Denn sie forschen ohne Überblicksverlust, Freiheitsentzug, Konkurrenzverhalten, Machthierarchien und Mitläufertum, die Teile der professionellen Forschung prägen. Im kritischen Licht lernen wir die Stärken der Amateur*innen wieder wahrzunehmen. Die Zukunft einer nachhaltigen Kultur hängt auch von der Wertschätzung ab, die wir ihnen entgegenbringen.

Aus über 60 Vorträgen, die der Autor zu diesem Thema gehalten hat, hat er neun für dieses Buch ausgewählt. Die Lai*innen, die Profis und die alles verbindende Zivilgesellschaft sind die Adressaten.

Der Autor

Peter Finke war 25 Jahre lang Professor für Wissenschaftstheorie an der Uni Bielefeld. Wissenschaft hat er zeitlebens als Beruf, aber auch als Ehrenamt betrieben. Durch diese beiden einander ergänzenden Erfahrungsräume wurde Finke zu einem der besten Kenner der verkannten Rolle guter Wissensamateur*innen – und zu einem der schärfsten Kritiker der durch Konkurrenz und Spezialisierung geprägten elitären akademischen Kultur.

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