Genial lokal – So kommt die Ernährungswende in Bewegung

Ernährungswende von unten! Warum sie nötig ist und wie sie funktioniert, zeigt »Genial lokal«.

Eine neue soziale Bewegung entsteht. Eine Bewegung, die die Ernährungswende »von unten« vorantreibt.

Vor dem Hintergrund internationaler Erfahrungen und in umfassend recherchierten Beiträgen diskutiert »Genial lokal« die aussichtsreichsten Strategien für die zukunftsfähige Transformation lokaler Ernährungssysteme. Es lässt sich zudem als vielseitige Handreichung zur Gründung von Ernährungsräten nutzen.

Unterstützen Sie die Kampagne zum Buch und die Ernährungswende von unten!

»Über unser Essen wird in Konzern-Zentralen und europäischen Behörden entschieden. Wir wollen es wieder in unsere Hände nehmen!« – Valentin Thurn

»Es gibt ein Menschenrecht auf Nahrung, aber es gibt kein Menschenrecht auf frische Erdbeeren im Dezember!« – Gundula Oertel

»Wir brauchen Ernährungspolitik in den Städten, denn hier müssen die Veränderungen beginnen. Ernährungsräte sind die lokale Antwort auf viele Probleme, die das globalisierte Ernährungssystem verursacht!« – Christine Pohl

Das Buch

Die Zeit ist reif für eine zukunftsfähige Ernährungswende! Die Politik zeigt bisher jedoch wenig Neigung, sie umzusetzen. Deshalb machen jetzt zivilgesellschaftliche Initiativen den Wandel zu ihrer Sache. Food policy councils liefern das Vorbild, an dem sich die bei uns meist »Ernährungsrat« genannten Bürgerbündnisse orientieren.

Ernährungsräte geben den Menschen die Entscheidungsmöglichkeiten über ihr Essen zurück und machen sie unabhängiger von der Nahrungsmittelindustrie.

Valentin Thurn, Gundula Oertel und Christine Pohl zeigen anhand internationaler und lokaler Beispiele, wie entschlossen und erfolgreich diese die Ernährungswende von unten in Gang bringen. Das Buch vertieft die Fragen, die sich dabei stellen. Etwa, wie die Chancen für eine relokalisierte Versorgung und Nahrungssicherheit der Städte und Kommunen aus wissenschaftlicher Perspektive stehen; wie ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit in einer zukunftsfähigen Ernährungsstrategie vereint werden; oder wie Bürger*innen die Bestimmungsmacht über ihre Teller tatsächlich zurückerobern können.

Dazu stellt das Buch praxisorientiertes Rüstzeug bereit. Es hilft dabei, regional angepasste Strategien zu entwerfen. So werden lokale Ernährungsräte zu einem politisch wirkungsmächtigen und strukturell gut handhabbaren Instrument der Durchsetzung der Ernährungswende!

Die Autor*innen

Valentin Thurn wurde als Regisseur von »Taste the Waste – die globale Lebensmittelverschwendung« und »10 Milliarden – Wie werden wir alle satt?« international bekannt. Er schrieb er die Bücher »Die Essensvernichter« und »Harte Kost«, und realisierte über 40 Dokumentationen für ARD, ZDF und ARTE. Darüber hinaus gründete er 2012 den Foodsharing e.V. und 2014 den Taste of Heimat e.V. Er ist Vorsitzender des Kölner Ernährungsrates und hilft derzeit mit, ein Netzwerk der Ernährungsräte im deutschsprachigen Raum aufzubauen.

 

Gundula Oertel ist freie Journalistin und Autorin mit den Schwerpunkten Landwirtschaft, Umwelt, Ernährungspolitik und Transformation. Seit 2015 engagiert sie sich auch unmittelbar in der Berliner Stadternährungspolitik, war an der Gründungsinitiative für einen Berliner Ernährungsrat beteiligt und gehört seinem Sprecher*innenkreis an. Ihr erstes Buch »Taste the Waste – Rezepte und Ideen für Essensretter«, veröffentlichte sie gemeinsam mit Valentin Thurn im Jahr 2011.

 

Christine Pohl befasst sich seit vielen Jahren mit den Themen Ernährung und Landwirtschaft und der Frage nach einer sozial und global gerechten Ernährungswende. Sie hat die Gründung des Berliner Ernährungsrat mit angestoßen, fungiert als seine Koordinatorin und gehört seinem Sprecher*innenkreis an. Bei INKOTA, Oxfam, Friends of the Earth und als freiberufliche Autorin hat sie sich mit globalen Ernährungssystemen, Konzernmacht und -verantwortung sowie Handels- und Entwicklungspolitik beschäftigt.

 

Porträt Valentin Thurn: © Monika Nonnenmacher; Porträt Gundula Oertel: © Nikolaus Karlinský; Porträt Christine Pohl: © privat.

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