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Die Willkommensgesellschaft

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Wir kennen sie alle – Argumente, die darauf abzielen, das Recht auf Asyl einzuschränken und Migration sowie Flucht grundsätzlich problematisieren. Dieses Buch möchte eine andere Geschichte über Migration und Flucht erzählen. Eine, die zeigt, was möglich ist, neue Narrative durch positive Geschichten schafft und die Frage nach offenen Grenzen neu formuliert.

Lukas Geisler berichtet über Seenotretter*innen, Asylhelfer*innenkreise und aktivistische Gruppierungen; über Initiativen, die kulturellen Austausch fördern, und Menschen, die kostenlose Rechtsberatung geben oder alternative Unterbringungsmöglichkeiten verwirklichen. Sie alle stehen exemplarisch für viele handelnde Personen, die gegen Rassismus und für eine gerechte Gesellschaft eintreten.

Der Autor

Als politischer Aktivist und freier Journalist setzt Lukas Geisler sich kritisch mit den Mehrfachkrisen unserer Zeit auseinander. Unter anderem war er als Freiwilliger für NGOs auf den griechischen Inseln sowie auf dem Balkan und veröffentlichte Artikel über die Situation in den Grenzregionen der Europäischen Union.

Die Notwendigkeit einer radikalen gesellschaftlichen Transformation hat er durch sein Studium der Politischen Wissenschaft und Philosophie mit dem Fokus auf Westasien und Nordafrika, Migration und gesellschaftliche Teilhabe sowie Politischer Theorie erkannt. Während seines Studiums arbeitete er in der Migrationsforschung, absolvierte ein Auslandssemester in Ägypten und ist seither Mitglied im Arbeitskreis für kritische Flucht- und Migrationsforschung der Rosa Luxemburg Stiftung.

© Helena Schäfer

Buchcover

Leseprobe

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Das Buch

Die Pandemie wirkt wie ein Brennglas für soziale Probleme. Wir haben erlebt, wie es ist, wenn Grenzen geschlossen werden und die eigene Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Doch was sich für uns wie der Ausnahmezustand anfühlt, ist für einen Großteil der Menschheit Normalität. Ob an den europäischen Außengrenzen oder als geflüchtete Person in Deutschland: Wer den falschen Pass, die falsche Staatsbürger*innenschaft oder keinen gültigen Aufenthaltsstatus besitzt, für den gelten Einschränkungen schon lange.

Dieses Buch zeigt, wie wir diesen Zustand ändern können, und erzählt eine andere Geschichte über Migration und Flucht, die Mut macht. Denn es gibt unzählige zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für eine andere, eine offene Gesellschaft einsetzen und schon jetzt eine konkrete Utopie leben. Der Aktivist Lukas Geisler berichtet über genau solche Initiativen, über gemeinsames aktivistisches Handeln in den Kämpfen um Asyl, über konkrete Projekte, die Teilhabe fördern und über Akteur*innen, die direkt in den Grenzregionen der Europäischen Union das Überleben von Menschen sichern. Neben zwei wissenschaftlichen Exkursen kommen auch Menschen mit Fluchtbiografien zu Wort. Das Buch behandelt so das Heranwachsen des Neuen in den Nischen des Alten, Praktiken des Um-Sich-Und-Andere-Sorgetragens sowie neue Möglichkeits- und Handlungsfelder, die die Frage nach offenen oder geschlossenen Grenzen neu formulieren. Damit es zukünftig nicht »ob« heißt, sondern »wie«.

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Ist das Funding erfolgreich, kann das Buch im Oktober 2022 erscheinen.

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