Von den Autor*innen von »Auf Kosten anderer?«

Das gute Leben für alle

Globale Krisen spitzen sich zu. Doch wo sind die Antworten? Das I.L.A.-Kollektiv hat sich auf die Suche nach neuen Lebens- und Wirtschaftsweisen begeben, die nicht auf Kosten anderer und der Natur gehen. Wie kann ein Gutes Leben für alle Menschen, zukünftige Generationen und unsere natürliche Umwelt aussehen?

Unterstützen Sie die Verbreitung des Buches und seine Idee für ein gutes Leben für alle!

»Das Buch sprüht vor Ideen, und seine Lektüre ist eine große und anregende Freude. Wir gratulieren dem I.L.A.-Kollektiv zu dieser vorzüglichen und wichtigen Arbeit. Und wir sind froh darüber, dass wir bei persönlichen Begegnungen miterleben durften, mit wieviel Leidenschaft dieses Projekt angegangen und umgesetzt wurde. Nun wünschen wir dem Buch und den damit verbundenen Anliegen eine weite Verbreitung.«
Ulrich Brand, Maja Göpel, Barbara Muraca, Tilman Santarius & Markus Wissen

Die Autor*innen

Worum es dem I.L.A. Kollektiv geht? Emanzipation! Das interdisziplinäre Kollektiv aus dem Umfeld des Common Future e.V. besteht aus jungen WissenschaftlerInnen und AktivistInnen. Sie haben akademische Ausbildungen in der Volkswirtschaftslehre, Entwicklungs- und Agrarökonomik, Politikwissenschaft, Politischer Ökonomie, Internationalen Beziehungen, Erziehungswissenschaft, Umweltwissenschaften, Nachhaltigkeitswissenschaft, Geschichte und Recht.

Neben ihrer Arbeit im I.L.A. Kollektiv studieren und arbeiten sie an Universitäten, in Nichtregierungsorganisationen, sozialen Bewegungen oder im gewerkschaftlichen Umfeld. Sie sind Teil diverser emanzipatorischer Bewegungen im Bereich globaler Gerechtigkeit.

Geleitet  wird das Projekt von Dr. Katharina van Treeck, Entwicklungsökonomin und Projektleiterin beim Common Future e.V., und Karin Walther, Dozentin und Trainerin bei der Bewegungsakademie.

Porträt I.L.A.-Kollektiv: © privat.
Illustrationen: www.katharina-rot.de

Das gute Leben für alle

Food Coop

Energiewende

Solidarität

Das Buch

Eine andere Welt ist ein Ideal – aber auch eine reale Notwendigkeit. Dieses aufwendig gestaltete und großformatige Buch entwirft eine solidarische Lebensweise, die es allen Menschen ermöglicht, ihre Bedürfnisse zu verwirklichen und die gleichzeitig die natürliche Umwelt erhält. Wie kann ein gutes Leben für Alle gelingen?

Das Buch stellt dazu viele Initiativen und Projekte in verschiedenen Bereichen unseres alltäglichen Lebens – wie Ernährung, Mobilität und Wohnen – vor, die bereits im Hier und Jetzt solidarische Alternativen bieten. Die derzeitige imperiale Lebensweise – wie es das Kollektiv in seinem ersten Buch „Auf Kosten anderer?“ zeigt, so die These – ist die Folge politischer Entscheidungen und unseres alltäglichen Handelns. Eine andere Welt ist also machbar. Im letzten Teil schildert das Buch Wege von der imperialen in die solidarische Lebensweise.

Daneben stellt sich das Buch auch den großen Fragen und skizziert die politisch-wirtschaftlichen Voraussetzungen für ein Gutes Leben für Alle und das wissenschaftliche Konzept der solidarischen Lebensweise. Ziel ist es, dies der Zivilgesellschaft und einer breiteren Öffentlichkeit gegenüber zugänglich und mit konkreten Beispielen greifbar zu machen. Dazu bereitet das I.L.A. Kollektiv den akademischen Diskurs anschaulicher und verständlicher auf, als dies in der Wissenschaft häufig der Fall ist, um gezielt über das akademische Milieu hinaus Wirkung zu entfalten.

Leseprobe

Download (28 MB)

Ihre Unterstützung

Die nächsten Jahre sind entscheidend. Es gilt neue Lebens- und Wirtschaftsweisen auszuprobieren, die nicht auf Kosten anderer Menschen und der Natur in Gegenwart und Zukunft gehen. Obwohl sich viele von uns der Probleme bewusst sind, ändert sich noch zu wenig. Ein umfassender Wandel muss Fahrt aufnehmen. Dieses Buch erzählt die positive Geschichte eines Guten Lebens für Alle und möchte so den sozial-ökologischen Wandel nachhaltig voranbringen.

Mit dieser Kampagne wollen wir dazu beitragen, die Vision einer solidarischen Lebensweise zu befördern. Es geht beim Crowdfunding also nicht um die Produktion des Buches, sondern um die Verbreitung seiner Idee.

Deshalb wird jede Unterstützung umgesetzt. Es muss die Fundingsumme nicht notwendig zur Gänze erreicht werden, jeder Kauf wird abgewickelt. Ihre Rewards erhalten Sie samt Rechnung unmittelbar nach Ende des Fundingzeitraums.

Alle Einnahmen, die auf oekom crowd generiert werden, fließen (abzüglich technischer Kosten) an das Projekt »I.L.A. Werkstatt für globale Gerechtigkeit«, aus dem das Kollektiv hervorgegangen ist.

Diskussion zu diesem Buchprojekt


Grumpy Ant
1 Monat 18 Tage

Sorry, die Leseprobe war keine gute Idee. Dieser Ausschnitt ist primär ein politischer Hetzartikel. Wie soll das „Gute Leben für alle“ gelingen, wenn politische Hetze und das Ignorieren bzw. Schlechtmachen anderer Ansichten die Hauptstrategie zur Erreichung eines an und für sich lobens- und verfolgenswerten Zieles darstellt? Wenn Ausgewogenheit und Toleranz Fremdworte sind? Diese Leseprobe schreckt nachhaltig von der Unterstützung dieses Buchprojekts ab.

P. Spang
1 Monat 15 Tage

Sorry, Grumpy Ant, die unheilige Dreifaltigkeit aus Neoliberalismus, Rechtspopulismus und Besitzchauvinismus beim Namen zu nennen, soll „primär ein politischer Hetzartikel“ sein? Sind Sie wirklich der Meinung, das „Ignorieren bzw. Schlechtmachen anderer Ansichten“, also der sensiblen Seelchen der anfangs erwähnten Drei, die in der Leseprobe definitiv ja noch nicht mal geschieht, würde das ganze Buchprojekt in Frage stellen? Da kann ich argumentativ leider irgendwie nicht folgen. Mich hat die Leseprobe überzeugt, dieses Projekt zu unterstützen. Liebes I.L.A. Kollektiv, macht weiter so!

Authsch
1 Monat 13 Tage

Wie soll die Welt verändert werden können, wenn nicht auch tiefgreifende Defizite und die dafür verantworlichen Agenten und ihre Ideologien konkret angesprochen werden? Dass sich die großen Probleme unserer Zeit im übergreifenden (parlamentarischen) Konsens lösen lassen können, ist eine Position, die nicht zwingend geteilt werden muß. In der Hinsicht liest sich die Leseprobe ermutigend. Die Welt ist, wie sie ist, weil gewisse Praktiken und Institutionen sie dazu gemacht haben. Diese Praktiken/Institutionen zu verändern bzw. auch zu bekämpfen, kann ein Start in eine bessere Zukunft sein, keine Frage!