Das Anthroponomikum

Roland Fischer macht sich Gedanken über das Streben der Menschheit, das Ausmaß ihrer Fähigkeiten und wofür wir sie wirklich einsetzen sollten.

Warum es an der Zeit ist, unsere technischen Möglichkeiten sinnvoll anzuwenden

Wie weit reicht das Wissen des Menschen? Wie weit sein Können und seine Freiheit? Sehr weit! In vielen Fällen bis an die Grenzen des Möglichen – und Erstrebenswerten. In seinem Essay »Das Anthroponomikum« denkt Roland Fischer nach über das Streben der Menschheit, das Ausmaß ihrer Fähigkeiten und wofür wir sie einsetzen sollten. Unterstützen Sie dieses Projekt und helfen Sie so bei der Veröffentlichung des Buches!

 »Gut zu lesen in einer Zeit, in der wir nicht wissen, wie schon die nahe Zukunft aussehen wird.«

Das Buch

Wir Menschen haben auf vielen Wissensgebieten unsere Welt vollständig erkundet. Mit diesem Wissen haben wir Technik erschaffen, die die Welt so weit erobert hat, dass die wenigen verbliebenen unberührten Gebiete unter Naturschutz gestellt werden mussten. Wir haben uns emanzipiert: vom Ausgeliefertsein an die Naturkräfte, von Göttern, von Tyrannen. Wir sind aufgeklärt, tauschen uns weltweit kulturell aus und haben teil an politischen Prozessen.

Unser Handeln, das so mächtig ist wie nie zuvor, bringt auch stets negative Nebenwirkungen mit sich. Weshalb verhalten wir uns nicht klüger? Weil, so Roland Fischer, unser technisches Wissen schlicht viel besser geschult wurde als unser Bewusstsein für einen reflektierten Einsatz der Technik.

Die Neuzeit war das Zeitalter, in dem wir unsere Welt weitgehend erschlossen haben, in dem wir die Grenzen unseres Unvermögens überwanden und die Ehrfurcht vor dem Unzugänglichen verloren. Mehr als je haben wir nun unsere Geschicke in der eigenen Hand, im Guten wie im Schlechten. Jetzt ist es an der Zeit, eine neue Epoche einzuläuten – eine, in der uns nicht mehr die Frage nach der technischen Machbarkeit der Dinge leitet, sondern jene nach ihrer Sinnhaftigkeit.

Der Autor

Roland Fischer ist Maschinenbauingenieur und arbeitet bei einem Windkraftanlagenhersteller. Als technischer Trainer erklärt er zudem die Welt der Windkraft. Er lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Rantrum, Nordfriesland. In seinem Buch stellt er dar, welche mächtigen Mittel die moderne Technik und Wissenschaft sind, und überlegt, für welche Zwecke wir sie nutzen sollten.

 

 

 

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